07.03.2013Zabel informiert über die ungerechten Lohnverhältnisse zwischen Mann und Frau

Benjamin Zabel

Infostand zum Internationalen Frauentag

Benjamin Zabel, der Bundestagskandidat der SPD, wird am Freitag, den 8. März, zwischen 14.00 und 15.00 Uhr einen Infostand am Klostermarkt in Plauen durchführen. Anlass ist der Internationale Frauentag.

„Der Durchschnittslohn bei Frauen ist 23 Prozent niedriger, als der von Männern. Ein derartiger Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern ist veraltet und entspricht nicht der Lebensrealität. Frauen wählen oft soziale Berufe in der Dienstleistung oder in der Pflege und gerade diese Arbeit mit den Menschen wird in Deutschland nicht angemessen entlohnt“ so Zabel.

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen sich nicht nur im Durchschnittslohn. Eine Studie zeigt, dass 56 Prozent der Frauen Vollzeit arbeiten und 46 Prozent Teilzeit. Weiterhin sind 62 Prozent der Beschäftigten in Minijobs weiblich. Auch im Rentenalter macht sich dieser Unterschied bemerkbar. So erhalten in Frauen Ostdeutschland ca. 709 Euro Rente, Männer hingegen 1008 Euro.

„Ich unterstütze die Pläne der SPD mit einen Entgeltgleichheitsgesetz dafür zu sorgen, dass Frauen und Männer gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit erhalten. Auch halte ich das Betreuungsgeld für den falschen Weg. Es hält Kinder von der Kita und Frauen vom Arbeitsmarkt fern. Ich glaube, dass die Investitionen besser im Kita-Ausbau aufgehoben wären“ erklärt Zabel.

Das Betreuungsgeld verstößt schließlich gegen das verfassungsrechtliche Gebot der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Es gibt einen finanziellen Anreiz, der nach den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vorrangig Frauen zu vorübergehenden Erwerbsunterbrechungen veranlasst und somit überkommene Rollenverteilungen verfestigt.
Zabel möchte am Infostand auch mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und sie auf einer Bodenzeitung befragen, ob sie die Forderung nach „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ unterstützen.




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