28.09.2015Juliane Pfeil äußert sich zu möglicher „VOGIDA“

Juliane Pfeil

Die sächsische SPD-Landtagsabgeordnete und Stadträtin der Stadt Plauen, Juliane Pfeil, äußerte sich heute zur gestrigen Kundgebung der mutmaßlichen "VOGIDA" wie folgt: "Wenn die Organisatoren im öffentlichen Raum versichern, dass von der Kundgebung weder Rassismus noch Fremdenhass verbreitet werden sollen und auch keinen Platz finden dürfen, dann jedoch in einzelnen Reden gezielt Angst und Vorurteile gegenüber andere Kulturen geschürt werden und dies nicht unterbunden wird, dann haben die Organisatoren die Menschen unter falschen Grundsätzen eingeladen. Auch die augenscheinliche Teilnahme von Mitgliedern des Dritten Weges und Teilen der ehemaligen ‚Plauener Härte‘ zeigen, dass die Organisatoren mitnichten demokratische Werte schützen möchten. Wer Demokratiefeinde bewusst als Teil der Veranstaltung akzeptiert, darf nicht mit einer parteiübergreifenden und friedlichen Demonstration werben. Das ist Augenwischerei am rechten Rand. Ministerpräsident Tillich, hat heute zu Recht darauf hingewiesen, dass man genau überlegen soll, wo man mitläuft."

Die SPD Vogtland wird heute in einer Mitgliederversammlung über das Thema Asyl und Integration beraten. Gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten des Vogtlandkreises, Frau Veronika Glitzner, und der integrationspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Juliane Pfeil, sollen Wege des Dialogs und der Hilfe erörtert werden.




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