02.10.2015SPD plant Dialogoffensive zu Asyl im Vogtland

Benjamin Zabel

Mitglieder trafen sich in Auerbach und berieten über Flüchtlingshilfe

Auerbach – Der Unterbezirk der SPD im Vogtland lud am Montagabend zu einer Mitgliedervollversammlung nach Auerbach. Auf der Tagesordnung standen dabei ausschließlich die Themengebiete Asyl und Integration im Vogtlandkreis. Auch die Gleichstellung-, Integrations- und Frauenbeauftragte des Vogtlandkreises, Frau Veronika Glitzner, nahm an der Veranstaltung teil. In ihrem Beitrag zum Thema Ehrenamt stand die Frage im Vordergrund, wie ehrenamtliche Hilfe am besten koordiniert werden kann. Neben der Frage nach dem „Wo kann ich helfen?“ und „Was wird gebraucht?“ standen Vereine und Initiativen im Fokus, die integrative Angebote für Asylsuchende und Flüchtlinge geschaffen haben. Auch wurde über die Finanzierung von Projekten und den Bedarf an Spenden gesprochen. Frau Glitzner: „Im Moment werden keine Spenden in Form von Kleidungsstücken und Spielzeug benötigt, da die bereits abgegebenen Produkte zunächst verteilt werden müssen. Jedoch suchen wir nach Kräften Freiwillige, die einen Sprachkurs anbieten können oder Patenschaften übernehmen.“ Insgesamt gäbe es bereits ein Netzwerk aus mehr als 60 Freiwilligen.

Neben der Flüchtlingshilfe diskutierten die Sozialdemokraten das Thema „Ängste und Sorgen? Asylpolitik im Vogtland“. „Wir müssen in die Offensive gehen und die Diskurshoheit erlangen, Kontakte ermöglichen und als Partei Lösungen für die Ängste aufzeigen“, erläuterte der stellvertretende Vorsitzende Benjamin Zabel.

Die SPD Vogtland möchte in Kooperation mit der SPD-Landtagsabgeordneten Juliane Pfeil mit der Etablierung eines kontinuierlichen Integrationsdialogs in regelmäßigen Abständen konkret werden. Benjamin Zabel: „Wir als SPD wollen Ansprechpartner für die Flüchtlinge, ehrenamtlichen Helfer, aber auch Vogtländer mit Ängsten und Sorgen sein. Für menschenverachtende Vorurteile bleibt aber bei uns kein Platz.“




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