05.01.2017Mitbestimmung für Plauener Jugend erhalten - Ideenfindung über Belebung im Januar geplant

Benjamin Zabel (3)

Plauen – Nach elf Jahren politischer Mitbestimmung der Jugendlichen im Jugendparlament der Stadt Plauen legten die Parlamentarier zum Jahresende 2016 ihre Amtsgeschäfte nieder. "Dieser Zustand ist für die SPD/Grüne-Fraktion untragbar", erklärte der Fraktionsvorsitzende Benjamin Zabel, und fügte an: "Das Jugendparlament muss wiederbelebt werden, es benötigt Veränderung. Die Schülerinnen und Schüler und die jungen Menschen in der Stadt haben ein Recht darauf, sich politisch zu engagieren und zu bilden." Das Plauener Jugendparlament ist im Jahre 2005 gegründet worden und diente jungen Menschen in der Stadt als Grundstein dafür, die Abläufe parlamentarischer Arbeit mit eigenen Augen kennen zu lernen. Zabel: "Ich sehe hier auch Bürgermeister Steffen Zenner in der Pflicht, so wie das der ehemalige Bürgermeister Uwe Täschner immer getan hat, den Jugendlichen unter die Arme zu greifen."

Aus diesem Grund lädt die Fraktion aus SPD und Grüne noch im Januar zu Gesprächen über eine mögliche Reaktivierung und Ausgestaltung des neuen "Jupps" ein, an denen neben interessierten Jugendlichen auch der Kreisschülerrat, Jugendclubs und -verbände eingeladen werden sollen. "Gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Stadtrat der Stadt Plauen sehe ich es als unsere Pflicht, die Jugendlichen weiterhin politisch in den Strukturen der Spitzenstadt zu verankern", unterstreicht Benjamin Zabel, der selbst Mitbegründer und erster Sprecher des Jugendparlamentes war, die Bedeutung einer funktionierenden Mitbestimmung durch Plauener Jugendliche.




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