08.03.2017Fast 10.000 Euro mehr für Kultur in Plauen

Benjamin Zabel (3)

SPD/Grüne-Fraktion als Garant für Kultur - Neue Projekte können endlich gefördert werden

Plauen – Die Fraktion aus SPD und Grüne im Stadtrat der Stadt Plauen hat sich im Zuge der Haushaltsverhandlungen für das Kalenderjahr 2017 insbesondere dafür eingesetzt, den Bereich Kunst und Kultur in der Spitzenstadt finanziell zu stärken. In der Stadtratssitzung Ende Januar, in der der städtische Haushalt für das Jahr 2017 verabschiedet wurde, fand das Vorhaben der Fraktion eine Mehrheit.

Durch einen Antrag der SPD/Grüne-Fraktion konnten die Mittel zur Förderung kultureller Vereine und freier Träger der Kultur von 30.190 Euro um 9.810 Euro pro Jahr auf aktuell 40.000 Euro im Jahre 2017 erhöht werden. "Davon können jetzt beispielsweise die Projekte profitieren, die noch im Vorjahr leer ausgingen. Auch neue Projekte können nun gefördert werden. Die SPD/Grüne-Fraktion hat mit ihrem Antrag bewiesen, Garant auch für viele kleinere Kulturprojekte im Stadtrat zu sein", erklärte der Fraktionsvorsitzende Benjamin Zabel.

So kann etwa der Malzhaus-Verein mit einer Förderung in Höhe von 2.000 Euro zur Fortführung des Skulpturenparks am Alten Teich rechnen, während das Keramikatelier Plauen e.V. einen Zuschuss über 300 Euro für Materialien und Weiterbildungsmaßnahmen erhält. Des Weiteren bekommt der Heimatverein in Großfriesen 900 Euro zu Erstellung einer Ortschronik. Auch der Förderverein des Vogtlandkonservatoriums "Clara Wieck" zählt mit 4.000 Euro zu den Begünstigten der Erhöhung im Kulturbereich für das Projekt "Junge Deutsch-Polnische Philharmonie".

"Auch andere Verein und Träger der Plauener Kulturlandschaft können sich über eine Erhöhung der Zuwendungen für bereits bestehende Projekte freuen", so Zabel. So erhält zum Beispiel das Familien- und Kulturzentrum "Schöne Welt" e.V. 100 Euro mehr für ihr Projekt „Die Kunst – ein Mensch zu sein“, während International Submarine Connection U 156 Plauen e.V. mit 800 Euro für die Unterstützung des Völkerverständigungsgedanken bedacht wird.

Antragsschluss für die Projekte war der 31.01.2017. Die AG Kultur entschied in ihrer Sitzung am 8. März 2017 über die Bewilligung der eingereichten Anträge.




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