13.06.2017SPD/Grüne-Fraktion gibt Kulturbürgermeister Hausaufgaben auf

Benjamin Zabel (3)

Mehrere Forderungen der SPD/Grüne-Fraktion zum Bau des Textilzentrums Plauener Spitze sollen berücksichtigt werden

Plauen – Die Fraktion aus SPD/Grüne will der Beschlussvorlage zum Textilzentrum Plauener Spitze im Weisbachschen Haus in der heutigen Stadtratssitzung zustimmen, wenn die Arbeitsaufträge an die Stadtverwaltung, wie im Antrag der Fraktion vom 30.03.2017 gefordert, berücksichtigt werden. "Wir sprechen uns klar für eine öffentliche Nutzung des Weisbachschen Hauses ein. Dies ist ein wichtiges Signal für die Entwicklung der Elsteraue und der Verbesserung der touristischen und kulturellen Attraktivität Plauens. In unserem Antrag fordern wir jedoch, dass schnellstens für das mögliche Textilzentrum eine vollständige Deckung des möglichen Zuschussbedarfs vorgelegt wird. Hierzu sind leider noch viele Fragen offen, die von dem zuständigen Kulturbürgermeister Steffen Zenner (CDU) noch nicht geklärt wurden", erklärt der Fraktionsvorsitzende Benjamin Zabel. Des Weiteren wünscht die Fraktion die Vorlage einer Kooperationsvereinbarung mit dem Förderverein Plauener Spitzenmuseum e.V. und dem Verein Vogtländische Textilgeschichte Plauen e.V.

Auch ist eine Bezuschussung der Betreibung durch den Vogtlandkreis ebenso zu prüfen wie Kooperationsvereinbarung mit dem Branchenverband Plauener Spitze und Stickerei oder anderen Textilunternehmen der Region zur Mitfinanzierung der Betreibung. Der Antrag wird zur Stadtratssitzung am 13. Juni 2017 als Ergänzungsantrag zur Beschlussvorlage der Stadtverwaltung gestellt.

"Die Stadtverwaltung ist in diesem Antrag ebenfalls aufgefordert worden, bis Ende des Jahres ein Betreiberkonzept für die geplante Einrichtung Hofwiesenstraße 7 vorzulegen. Uns allen ist bewusst, dass die finanzielle Situation der Stadt äußerst angespannt ist. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur Traumschlösser durch den Oberbürgermeister gezeichnet werden, sondern auch eine spätere Betreibung nicht die finanziellen Möglichkeiten der Stadt überschreiten", so Benjamin Zabel.




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