02.04.2014Danksagung an Superintendent Matthias Bartsch

Lutz Kätzel

Der Plauener Superintendent Matthias Bartsch wird die Region Richtung Meißen verlassen. Zum Abschied hielt der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Lutz Kätzel im Namen des Runden Tisches für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage folgende Danksagung:

Lieber Matthias Bartsch,

die Mitglieder des Runden Tisches für Demokratie, Toleranz und
Zivilcourage möchten Ihnen danken.

Wir möchten danken für Ihre Initiative den Tisch zu gründen. Ihre
Initiative steht in der Tradition der Kirche von 1989. Sie steht in der
Tradition des Superintendenten Thomas Küttler und sie steht in der
Tradition einer Kirche die Mutig ist, die eine Meinung hat und die
bereit ist sich einzumischen.

Wir möchten danken für die Mühen der Moderation, Widerstrebendes zu einen, Williges zu motivieren und Gleichgültiges aufzurütteln.

Sie haben den Faulen vermittelt das Sie gebraucht werden. Sie haben Menschen mit einfachem Gemüt zu einem Teil des Gemeinsamen werden lassen. Sie haben Regierende an ihre Verantwortung erinnert.In diesem Sinne waren Sie ein guter Hirte des Runden Tisches.

Sie haben gestanden gegen den Hass, gegen die Intoleranz, gegen die Menschenverachtung.

Für Demokratie, Für Toleranz und für Zivilcourage.

Dafür danken wir Ihnen.

Lieber Bruder Bartsch

Brüder im Glauben sind wir nicht. Brüder im Geiste sind wir schon. Was kann man mitgeben auf den neuen Weg? Ein Buch?

Das Buch „die Wende in Plauen“ von Ihrem Vorgänger ist es nicht! Aber es ist ein Buch was die Wende beschreibt. Den Mut der Menschen, Ihre Zivilcourage und die Verzweiflung der Staatssicherheit. Das Buch hat den Titel Zivilcourage. Der Autor ist Rolf Schwanitz. Er war so freundlich das Buch mit einer kleinen Widmung zu versehen.

Lieber Matthias Bartsch,

behalten sie dieses störrisches und wiederborstiges Volk im Vogtland in guter Erinnerung.




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