06.01.2017Familienhebammen stärken, Betreuung werdender Eltern verbessern

Juliane Pfeil (Porträt)

SPD/Grüne-Fraktion fordert Schaffung einer zweiten Familienhebamme

Plauen – 45 Anfragen und vier Änderungsantrage hat die SPD/Grüne-Fraktion der Verwaltung zum Haushaltsplanentwurf der Stadt Plauen 2017 vorgelegt. Die Stadträtinnen und Stadträte der Fraktion setzen dabei auf die drei Themenschwerpunkte Wirtschaft, Sicherheit und Ordnung in der Stadt Plauen sowie Soziales. Stadträtin Juliane Pfeil-Zabel dazu: "Alle werdenden Eltern stehen mit der Geburt ihres Kindes vor verschiedenen Herausforderungen. Unserer Fraktion ist es wichtig, dass wir gerade die Eltern stärken, die an ihre Grenzen kommen. Die Familienhebamme kann dabei helfen, die neue Lebensphase gestärkt und selbstbewusst zu bewältigen. Daher haben wir im Zuge der Debatte um den Haushaltsplanentwurf der Stadt für das Jahr 2017 einen Antrag gestellt, der vorsieht, die städtischen Familienhebammen zu stärken." Der Antrag der SPD/Grüne-Fraktion zielt darauf, eine zweite Familienhebamme zu schaffen.

"Von dieser Änderung würden vor allem Familien mit vielfältigen Problemlagen profitieren. Für mich steht dabei das Kindeswohl im Vordergrund. Der gegenwärtige Bedarf an den Leistungen der Familienhebamme zeigt, dass dieser mit einer einzigen Stelle nicht gedeckt werden kann", erläuterte Juliane Pfeil-Zabel.

Neben der Unterstützung von Familien machen sich die Stadträtinnen und Stadträte der SPD/Grüne-Fraktion in ihrem Antrag auch für eine moderate Erhöhung der Zuschüsse für kulturelle Vereine, Stiftungen und für Vereine und Verbände der Familien- und Jugendarbeit stark. Diese wichtigen sozialpolitischen Forderungen wurden von der Fraktion mit konkreten und soliden Finanzierungsvorschlägen untermauert.




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